Kuren auf Wallnau

Kurhaus Wallnau

Wohlbefinden ohne weite Wege.

Kuren beim Campen? Auf Wallnau geht´s. Sie können bei uns während des Urlaubs Ihre Anwendungen direkt in unserem Kurhaus erhalten. Alle Behandlungsformen sind von den Kassen zugelassen. Die Badeärzte für die Verordnung der Anwendungen praktizieren in Burg.

Das Behandlungsangebot reicht von der klassischen Massage über Fango- und Meeresschlickpackungen, Heißluft, bis hin zu speziellen Therapieformen wie Lymphdrainage, Atem- und Rückenschule, Inhalationen, Fußreflexzonenmassage und Migränebehandlung.
Gern besucht wird auch unsere Strandsauna, die für Entspannung, Abhärtung und Wohlbefinden sorgt. Im Urlaub hat man endlich einmal Zeit, etwas für sich zu tun. Wellness ist „in“. Gesundheit wird heute immer wichtiger – hier können Sie sich so richtig verwöhnen lassen.

Mehr Infos zu den Kur- und Wellnessangeboten erhalten sie unter Physiotherapie Fehmarn ganzjährig unter Telefon +49 (0)4371 - 88 88 570 (Praxis Burg) und im Sommerhalbjahr zusätzlich direkt in unserem Kurhaus unter +49 (0)4372 - 1303.

Ambulante Vorsorgeleistung

Seit dem 31. Juli 2002 gilt das Gesetz zur Verbesserung des Zuschusses zu ambulanten medizinischen Vorsorgeleistungen (Bundesgesetzblatt Nr. 53), das besagt: 
• Anhebung des Kurzuschusses von 8.- auf 13,- EURO (nach Ermessen der Kasse)
• Regeldauer der Kur ist aufgehoben (bisher 3 Wochen)
• Das Kurwiederholungsintervall ist auf 3 Jahre verkürzt worden (bisher 4 Jahre)

Ambulante Kur bei Vorsorge oder Rehabilitation

Bei dieser Kurform, früher auch „Offene Badekur“ genannt, können Sie den Kurort und die Unterkunft gemeinsam mit Ihrem Arzt auswählen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die ärztliche Behandlung und 90 % der Kurmittelkosten.

Zu den übrigen Kosten wie Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten, Kurtaxe kann ein pauschaler Zuschuss von höchstens 13 EUR (für chronisch kranke Kleinkinder bis zu 5 Jahren 21 EUR) pro Kurtag gewährt werden. Auf dem Kurarztschein unterscheidet man zwischen

• ambulanter Vorsorge zur Krankheitsverhütung, um das Auftreten einer Krankheit zu verhindern oder zu verzögern
• und ambulanter Rehabilitation bei bestehender Krankheit, um die Verschlimmerung einer chronisch gewordenen Krankheit zu verhindern.

Kurantrag vom Hausarzt

Die Wirkprinzipien der „Badekur“ sind Schonung (Erholungsförderung), Übung (Regulationstherapie zur Wiedereinregulierung des inneren Gleichgewichts) und Kräftigung (zur Funktionsverbesserung der Organe). Diese Reiz-Reaktionstherapie kann nur an einem entsprechenden Kurort durchgeführt werden – wohnortfern, nicht am Wohnort selbst.
Der Kurantrag wird vom Hausarzt ausgefüllt und von Ihnen bei Ihrer Krankenkasse eingereicht. Im Antrag genügt es nicht, nur die Diagnose anzugeben, sondern hier muss die „Krankheitsverhütung“ begründet werden (z. B. stressbedingte Befindlichkeitsstörungen, Kopfschmerz, Muskelverspannung, Schichtarbeitsfolgen, Schlafstörungen usw.).
Bei einer bestehenden chronischen Krankheit muss die Schädigung nach der ICF (z. B. Schultersteife, dauerhafter WS-Schmerz bei degenerativen Veränderungen der WS, usw.) mit den resultierenden Fähigkeitsstörungen und Beeinträchtigungen (wie z. B. nicht mehr Socken anziehen oder Schuhe binden möglich, Treppensteigen nicht mehr möglich oder gefährdet, tägliche Hygienemaßnahmen nicht mehr möglich oder stark eingeschränkt, usw.) im Kurantrag attestiert werden.

Formulierung des Kurziels

Wichtig ist auch die Formulierung des Kurziels: Dem Patienten wird dadurch eine Hilfe zum besseren Umgang mit seinem Leiden gegeben, der Erhalt der Fähigkeiten im Alter (Teilhabe) wird gefördert, Pflegebedürftigkeit vermieden oder gemindert. Kurbegleitende Maßnahmen der Gesundheitsförderung können auf dem Kurarztschein empfohlen werden (z. B. Entspannungstechniken, Bewegungstraining, Ernährungsseminare, Raucherentwöhnung usw.).
Meist werden die Kuren wegen ungenügender Begründungen vom MDK (Medizinischer Dienst) nicht befürwortet. Erfolgt eine Ablehnung, verlangen Sie eine medizinische Begründung und legen Sie Widerspruch ein. Der MDK kann nur Empfehlungen für oder gegen eine ambulante Vorsorgemaßnahme abgeben. Entscheiden kann nur Ihre Krankenkasse. Die medizinisch meist wenig geschulten Sachbearbeiter verstecken sich gern hinter Empfehlungen der MDK-Gutachter. Deshalb: Notwendigkeit einer Kur gut begründen.
Ihr Hausarzt/Orthopäde kann für die Antragstellung die Ziffer 79 als Honorar abrechnen. Die Verordnung einer ambulanten Kurmaßnahme belastet nicht das „Budget“ Ihres Arztes.

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